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Zu wenig Zeit für Sport? Ein einfacher Trick hilft.

Im Alltag mit seinen Pflichten bleibt mitunter wenig Zeit für Sport. Mit einem einfachen Trick gelingt es, das Sportprogramm unterzubringen.

Ein wenig überrascht war ich, als mich unlängst beim gemütlichen Beisammensitzen und Kaffee Trinken eine Freundin plötzlich fragt: „Sag mal, wie schaffst du das eigentlich? Wie machst du das, dass du genügend Zeit für Sport hast?“ So habe ich mir diese Frage noch gar nicht gestellt. Weil es diese Frage für mich in der Form auch gar nicht gibt. Und dabei ist es sicherlich nicht so, dass ich zu wenig zu tun hätte.

Zu wenig Zeit für Sport im Alltag

Aber es stimmt schon: Für Sport ist oft wenig Zeit. Arbeiten gehen, Kinder, Haushalt, Freund*innen und andere Dinge, an die gedacht oder die erledigt werden müssen. Wir Frauen – ebenso wie die Männer – sind in aller Regel voll ausgelastet mit unserem Alltag und seinen täglichen Pflichten. Und dennoch: Die Frage „Wie bringe ich Sport in meinem Alltag unter?“ ist für mich keine eigentliche Frage. Auch ich stelle sie mir ab und zu. Und zwar dann, wenn ich meinen Wochenplan durchgehe. Und nach möglichen Zeitfenstern für meine Sporteinheiten schaue. Es ist eine Routine. Und meistens geschieht es gar nicht mehr bewusst, sondern ganz automatisch. Inzwischen. Doch wie kommt man dahin? Wie schafft man es, dass Sport kein unwillkommenes Pflichtprogramm mehr ist?

Yoga Turnerin
Ob entspannend oder mehr zum Auspowern: Die passende Sportart gibt es für jeden.

Keine Zeit? Mache Sport zur Routine

Der Trick dahinter ist eigentlich ganz einfach: Ist Sport erst einmal zur Routine geworden, hat man auch Zeit dafür. Weil Sport und Bewegung dann einfach so wichtig geworden ist, dass man sich die Zeit dafür nehmen möchte. Denn ganz ehrlich gesagt: Oft ist die Aussage „Ich habe zu wenig Zeit für Sport“ nur eine Umschreibung dafür, dass andere Dinge wichtiger sind. Und man einfach keine Lust hat, sich noch zu anstrengender Bewegung aufzuraffen. Wie man der eigenen Faulheit ein Schnippchen schlägt? Indem man sich aufrafft und anfängt! Suche dir einen Sport, der dir gefallen könnte. Und dann musst du einige Zeit dran bleiben. Schaffe dir eine Gewohnheit! Denn wir Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere und an unseren Routinen wollen wir festhalten. Hast du dir also erst einmal deine Sport-Gewohnheit geschaffen, wird dir Sport fehlen, wenn du einmal ein paar Tage lang wirklich zu wenig Zeit dafür hast.

Du willst Sport zu deiner Gewohnheit machen oder interessierst dich insbesondere fürs Laufen? Dann lies doch hier weiter: Laufstart 1 – Mache Laufen zu deiner Gewohnheit

Läuferin im Gelände
Schnell einmal eine Runde Laufen gehen? Das ist ohne viel Aufwand überall möglich.

Doch welche Sportart passt zu mir?

Willst du also regelmäßig Sport machen, musst du zuerst eine Bewegung bzw. Sportart finden, die dir gefällt und bei der du dir vorstellen kannst, sie regelmäßig auszuüben. Tiefseetauchen ist sicherlich faszinierend und aufregend. Doch dreimal die Woche 52 Wochen im Jahr wahrscheinlich nur schwer durchzuführen. Zumindest in den meisten Gegenden. Laufen hingegen ist eine Sportart, die nicht nur viele Vorteile bietet, sondern auch einfach durchzuführen ist. Dennoch: Jeder ist nun mal kein Läufertyp. Manchen Menschen gefällt nun eher Boxen, andere powern sich bei Zumba aus, und die nächsten brauchen den Nervenkitzel des Kletterns.

Und auch, wenn du nicht gleich weißt, welche Sportart die „richtige“ ist: probier dich einfach durch. Wenn du nach ein paar Einheiten bemerkst, es gefällt dir nicht, suche dir eine andere Art der Bewegung! Das wichtigste: Es soll dir Spaß machen und du bewegt dich!

ein Kommentar

  1. Wenn man Sport zur Routine machen will, hilft es aus meiner Sicht auch, sich mit anderen zum Sport zu verabreden und dafür in der Woche mindestens 2 fixe Tage mit einem festen Zeitfenster reserviert. Gemeinsam macht Sport mehr Spaß und es fällt einem leichter sich aufzuraffen, schließlich will man nicht ständig absagen 😉
    LG Kerstin

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