Allgemein Laufen

Joggen: Beliebter Sport mit vielen Vorteilen

Gastbeitrag von Andrea Haupt

Viele Menschen joggen – mit den verschiedensten Ambitionen. Dabei zählt Joggen zu den beliebtesten Sportarten. Doch es gibt immer wieder negative Meldungen, die etwa vor zu viel Joggen warnen. Alles Fake News? Was ist wirklich gut am Joggen? Wir zeigen die vielen Vorteile auf, die der beliebte Sport mit sich bringt.

1.) Körperliche Leistungsfähigkeit

Joggen zählt zu den Ausdauersportarten und begünstigt damit das Herz-Kreislauf-System. Denn eine konstante mäßige Belastung von Herz, Lunge und Kreislauf steigert das physische Leistungsvermögen. Dies hängt damit zusammen, dass die Sauerstoffversorgung des Blutes und des Gehirns erhöht wird. Der Stoffwechsel wird optimiert. Schnelligkeit spielt beim Joggen keine Rolle. Wichtig ist vielmehr, dass die Sättigung des Blutes mit Sauerstoff zunimmt.

Weitere positive Auswirkungen auf die Physis sind:

  • Steigerung der Muskelbildung
  • Verbesserung der Belastbarkeit von Gelenken und Sehnen
  • Nachhaltige Senkung des Blutdrucks
mann lauft auf der straße
Je früher man mit dem Joggen beginnt, umso besser. Die Ausdauersportart hält fit bis ins hohe Alter und beugt so mancher Krankheit vor.

2.) Zunahme der Knochendichte

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die Zunahme der Knochendichte: Viele Menschen leiden gerade mit zunehmendem Alter darunter, dass ihre Knochen brüchiger werden. Joggen ist hingegen ein Sport, der bis ins hohe Alter möglich ist.

3.) Arthrose vorbeugen

Wer früh beginnt, beugt einer der häufigsten Alterskrankheiten vor: Arthrose. Da auch Menschen jüngerer Altersgruppen Arthrose bekommen können, sollte man früh mit Joggen beginnen!

4.) Joggen hilft beim Abnehmen

Wäre es nicht schön, man könnte das überschüssige Körperfett irgendwo abgeben und stattdessen ein paar Muskeln mitnehmen?
Genau das geschieht beim Joggen. Allerdings nicht kurzfristig, sondern nur auf längere Sicht gesehen. Warum? Der Körper verbrennt, so lange man nicht im anaeroben Bereich läuft, beim Laufen Energie, die er sich zunächst aus den Fettreserven holt.
Zugleich werden durch das Laufen Muskeln und Faszien aufgebaut, da sie beansprucht werden. Fett gegen Muskeln – eine anthropologische Konstante unseres Körpers.

5.) Biegsam und geschmeidig – das Work-out danach

Nach dem Joggingpensum ist der Körper ein energetisches Kraftwerk. Der Atem kommt zur Ruhe, der Puls senkt sich wieder und eine wohlige Zufriedenheit macht sich breit. Der Energiefluss durchströmt ungehindert alle Körperteile, die Muskeln sind aufgewärmt, die Verspannungen haben sich gelöst. Bereits jetzt ist der Körper gelenkiger als vorher.
Deswegen ist nun Zeit für intensive Dehnungsübungen nach dem Joggen. Diese Übungen möglichst nach jeder Einheit machen und die Wärme des Körpers, die noch eine Weile anhält, nutzen.

6.) Stärkung des Selbstbewusstseins

Menschen sind keine Maschinen: Wir wissen alle, dass wir gute und schlechte Tage haben. Mal fällt es leicht, die eigene Höchstleistung abzurufen, und mal gelingt dies überhaupt nicht.
Was die meisten Menschen beim Joggen erleben: Joggen zieht mentale Veränderungen nach sich. Das Wichtigste dabei ist ja erst mal, dass man es macht. Bereits die Steigerung des Pensums, die Gewöhnung des Körpers an die zunehmende Belastung und das Erlebnis der vielen positiven Effekte führen zu mehr Selbstbewusstsein.

Frau joggt im Sonnenuntergang
Joggen macht den Kopf frei: Spannungen werden gelöst und auch die seelische Belastbarkeit steigt.

7.) Joggen sorgt für einen freien Kopf

An manchen Tagen geht einfach alles schief. Doch gerade an miesen Tagen sorgt das tägliche Jogging-Pensum für den nötigen Ausgleich. Der Körper gerät durch die anspruchsvolle Stoffwechselarbeit in ein energetisches Gleichgewicht. Die durch langes Sitzen, durch übermäßigen Stress, durch negative soziale Interaktionen, durch Grübelei und komplizierte Problemlösungen verursachten Spannungen lösen sich. Der Kopf wird wieder frei. Der Atemrhythmus pendelt sich ein und die Gedanken können schweifen. Wichtig ist, den eigenen Rhythmus zu finden. Der kann sich noch ändern, denn mit der Zeit steigt auch die physische Ausdauer des Körpers.

Folgende positive Effekte können durch das Joggen beobachtet werden:

  • guter Schlaf
  • mentale Ausgeglichenheit
  • größere seelische Belastbarkeit

8.) Joggen gegen den Blues

Mit den Begriffen Runner’s High und Flow wurde lange Zeit die vermeintliche Wirkung von Endorphinen (das sind Glücksgefühle auslösende Hormone) beschrieben. Mittlerweile werden aber körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) für das Hochgefühl beim und auch nach dem Sport verantwortlich gemacht. Tatsächlich stellt sich immer mal wieder ein Gefühl des Fließens (Flow) und der Schwerelosigkeit ein. Es gibt Tage mit Flow und Tage ohne. Und nicht jeder erlebt ein Runner’s High.

Dennoch: Zufriedener macht Joggen auf jeden Fall. Egal, welche körpereigene Substanz dahintersteckt. Die Ausdauersportart hilft erwiesenermaßen bei depressiven Verstimmungen, denn die physische Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten – etwa als kompetent, fähig, ausdauernd und kraftvoll – tritt der psychischen Wahrnehmung vom Versagen, von der Antriebslosigkeit wirkungsvoll entgegen. Joggen sorgt für den berühmten stimmungsaufhellenden Effekt.

9.) Kostengünstiger Sport

Laufen kann man, wo und wann immer man will. Das einzige, was man dafür benötigt, sind die passenden Laufschuhe sowie Sportkleidung. So sind die Kosten für dieses Hobby ziemlich gering. Fitnessstudiogebühren und Kosten für Hilfsmittel oder Fitness-Utensilien fallen weg.

Wichtige Punkte und Tipps, was man beim Joggen beachten sollte, gibt es hier zu lesen: Richtig Joggen

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