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Am Vogelbergsteig in der Wachau in Dürnstein

Eine wunderschöne Halbtagestour in der Wachau ist der Vogelbergsteig in Dürnstein. Diese Wanderung lässt außerdem genügend Zeit um weitere Schönheiten der Gegend zu erkunden - oder für einen Abstecher zum Heurigen.
die schöne Aussicht vom Vogelbergsteig auf die Ruine und Dürnstein
Traumhaft ist der Blick vom Vogelbergsteig auf die umliegende Wachau, die Ruine und den Ort Dürnstein.

Kurz & bündig:

  • Ort: Dürnstein in der Wachau / Niederösterreich
  • Gehzeit: rund 1,5 Stunden
  • mit Kindern: ja
  • Kinderwagen: nein
  • Höhenunterschied: rund 300 Hm
  • Ausrüstung: keine besondere; gute Schuhe
Steile Steinstufen am Vogelbergsteig
Steil und mitunter ausgesetzt geht’s am Steig den Vogelberg hinauf.

Kurze Wanderung mit Genussfaktor

Felsstufen am Weg des Vogelbergsteigs
Idyllisch ist der Weg nahe der Ruine Dürnstein.

Eine sehr schöne Tour in einer wunderbaren Gegend, nämlich der Wachau, einem Weltkulturerbe, die sich noch dazu hervorragend mit einem anschließenden Besuch beim Heurigen verbinden lässt, ist die nette Wanderung am Vogelbergsteig in Dürnstein. „Nett“ aufgrund ihrer relativen Kürze von nur 1,5 Stunden und der wunderschönen Aussicht, doch dieser Steig – ein Klettersteig der Klasse A, der unbedingt Trittsicherheit erfordert – hat aufgrund seiner Erlebnismomente auch einiges an Abenteuern zu bieten.

Eine perfekte Tour mit Kindern

Einige Stellen sind recht ausgesetzt, aber nicht schwierig, andere Passagen sind mit einem Stahlseil gesichert, aber alles in allem ist der Vogelbergsteig nicht schwierig, sondern im Gegenteil: Er eignet sich unter anderem perfekt für spannende Wanderausflüge mit Kindern (ab dem Volksschulalter, unter Aufsicht der Eltern), die von langweiligen Spaziergängen in der Regel nur genervt sind. Die Ruine Dürnstein ist ein weiteres Highlight dieser Tour. Bewegung und Abenteuer: was braucht es mehr? Eventuell noch eine Kleinigkeit zum Naschen mit im Rucksack.

Wanderer gehen am Wanderweg entlang
Nachdem die meisten Höhenmeter nach dem ersten steilen Wegstück geschafft sind, geht es oben flacher dahin. Der erste Teil erfordert jedoch unbedingt Trittsicherheit.

Die Tour

Ein Wegweiser zeigt den Weg am Vogelbergsteig
Hier geht’s lang! Verfehlen kann man den Weg am Vogelbergsteig jedenfalls kaum.

Der Einstieg

Der Abstieg erfolgt aufgrund der Wegverhältnisse am Besten auf jener Seite des Rundweges, an der sich die Ruine Dürnstein befindet. Der Einstieg erfolgt daher am anderen Ortsende – was aufgrund der Beschaulichkeit des Ortes Dürnstein jedoch nicht weit entfernt ist. Am besten parken die Wanderer ihr Auto auf einem der Parkplätze und spazieren gemütlich durch den Ort bis ans westliche Ortsende. Rechts kommt dann der Einstieg in einen Talgraben, der außerdem beschildert ist.

Ruine und Ort Dürnstein
Am Ortseingang von Dürnstein spüren die Besucher bereits das mittelalterliche Flair des Dörfchens, weiter oben thront die Ruine über dem Ort.

Der Rundweg

Hat man den Einstieg erst einmal gefunden, ist der Weg nicht mehr zu verfehlen. Der Rundweg ist mehr oder weniger die einzige Route im Areal. Auf dieser Seite des Weges, beim Aufstieg, geht es ziemlich rasch in Serpentinen neben steil abfallenden Felswänden den Vogelberg (546 m) hinauf. Zahlreiche Aussichtspunkte – Achtung hier auf die Kinder: diese sind oft nicht gesichert und steil abfallend – bieten beeindruckende Ausblicke auf die Donau und die Wachau. Ist der erste Anstieg erst einmal geschafft, geht es oben flacher dahin, dennoch ist der Weg überraschend „felsig“.

schöne Aussicht auf Dürnstein und die Wachau vom Vogelbergsteig
Der Aufstieg lohnt sich! Wunderschöne Blicke auf Dürnstein, die Ruine Dürnstein und die blaue Donau belohnen die Wanderer.

Die Fesslhütte

In der Mitte des Rundwanderweges von/nach Dürnstein bietet die Fesslhütte eine gute Pausenmöglichkeit.

Die Jausenstation Fesslhütte am Vogelbergsteig
Die Fesslhütte, genau in der Mitte des Weges, bietet sich für eine Pause an – sofern man eine machen möchte.

Über die Ruine zurück nach Dürnstein

Der Weg von der Fesslhütte Richtung der Ruine Dürnstein ist viel weniger ausgesetzt und das ist auch der Grund, warum es sich empfiehlt, die Tour in dieser Richtung zu gehen und nicht umgekehrt. Die steilen Felspassagen sind im Aufstieg leichter zu bewältigen als bergab, dadurch sinkt auch die Gefähr für Unfälle oder Verletzungen.

Wanderer gehen den Waldweg entlang
Der Abstieg ist ein schöner Spaziergang – zumindest wenn man jene Seite, an der die Ruine Dürnstein liegt, für den Weg hinunter wählt.

Auf den Spuren von Richard Löwenherz

Menschen und Häuser im Ort Dürnstein in der Wachau
Nicht umsonst ist die Wachau ein Weltkulturerbe! Nicht nur die umliegenden Weinberge, auch das mittelalterliche Flair von Dürnstein sorgt für ein besonderes Ambiente im Ort.

Rund 20 Minuten, nachdem wir an der Fesslhütte vorbei gegangen sind, erreichen wir bereits die Ruine Dürnstein. Bekannt ist die Burg vor allem durch die Sage des englischen, im 12. Jahrhundert auf ihr gefangen gehaltenen König Richard Löwenherz. In der Sage wurde er schließlich von seinem treuen Sänger Blondel, der von Burg zu Burg zog, gefunden. Anhand eines Liedes erkannten sie einander.

Hat man die Ruine passiert, ist man auch schon wieder so gut wie im Ort angelangt. Nun empfiehlt sich entweder ein Bummel durch den Ort oder eine Einkehr bei einem der renommierten Heurigen in der Gegend. Viel Spaß bei dieser Tour!

ein Kommentar

  1. Toller Bericht! Bin diesen Steig schon mehrmals gegangen und war jedes Mal von der Aussicht und Schönheit dieser Gegend beeindruckt.

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