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Kids: Wir machen Löwenzahnhonig

Die Wiese vor Omas Haus ist gelb vom blühenden Löwenzahn und da unsere zwei Kids kleine Schleckermäulchen sind, ist nichts naheliegender als für heuer den ersten Löwenzahnhonig anzusetzen. Was möchten die Kinder im bekannten Werbespruch haben? Etwas Spannendes, etwas zum spielen und etwas zum Naschen. Können sie beim Herstellen von eigenem „Honig“ gerne alles haben.

Kurz alle Zutaten für Löwenzahnhonig im Überblick:

  • 1 Schraubglas – Größe je nach gewünschter Menge
  • frische Löwenzahnblüten
  • Kristallzucker

In der Wiese hinter Omas Haus beginnen die Kinder fleißig Löwenzahnblüten zu pflücken, die Menge richtet sich je nachdem, wie viel Honig die fleißigen Bienchen produzieren wollen. Vorerst reicht wohl ein normales 0,25l-Schraubglas, der Aufwand ist nämlich nicht zu unterschätzen.

20180428_144336-21095975412.jpgErst einmal gepflückt, sollten die gelben Blütenblätter nämlich umgehend mit der Hand aus den Blütenkelchen gezupft und eine erste Schicht in das Glas gefüllt werden. Die etwas größeren Kinder zeigen hier verständlicherweise bereits mehr Durchhaltevermögen als die Kleinen, denen diese Arbeit schnell langweilig und mühsam wird. Mit seinen 7 Jahren hält mein Großer bereits tapfer bis zum Schluss durch – aber immerhin ist er bei uns auch der größte Liebhaber des gelben Blütennektars. Es hat eben doch einen besonderen Reiz, später etwas zu verspeisen, das man zuvor selbst hergestellt hat. 😉
20180428_1445251285927984.jpgAuf die erste Schicht Löwenzahnblüten werden im Glas 2 Esslöffel Zucker verteilt, darauf wieder eine Lage Blüten, wieder 2 Esslöffel Zucker und so weiter bis das Glas möglichst voll ist und nach oben hin mit einer Lage Blüten abschließt. Zwischendurch drücken wir die Blüten fest im Glas zusammen, dann passt auch mehr hinein.20180428_1515161116034690.jpg
Puh, endlich ist die Zupfarbeit geschafft, Deckel drauf, und dann stellen wir das Glas auf einen möglichst sonnigen Platz, wo es für 1 bis 2 Wochen bleibt. In dieser Zeit lösen sich die Pflanzensäfte aus den Löwenzahnblüten und das ganze wird vom Zucker konserviert und gesüßt. Ein Sirup entsteht.

Wir haben gestern die Blüten im Glas angesetzt, heute, einen Tag später sind diese bereits ordentlich zusammengefallen und wir füllen das Glas noch einmal mit Blüten und Zucker auf. Dann stellen wir die beiden Gläser wieder in die Sonne.

20180429_1419321335793006.jpgIn ein bis zwei Wochen werden wir den Sirup abseihen und in ein sauberes Gefäß umfüllen. Allzu viel Löwenzahnhonig wird aus diesem kleinen Glas nicht entstehen, aber dafür wird er für die Kinder umso kostbarer sein.

Wenn es so weit ist, werden wir die Geschichte fortsetzen und natürlich den Honig verkosten! 🙂
Am besten auf einem Butterbrot.

  • Und wie es dann weiter gegangen ist, liest du hier.

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