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Wadenkrämpfe? Das hilft!

Wohl so ziemlich jeder Läufer kennt es: Gerade im Sommer, wenn es heiß ist, oder zu Zeiten, in denen man mehr Sport macht, als gewohnt, kann es passieren, dass man plötzlich unangenehme bis äußerst schmerzhafte Wadenkrämpfe bekommt. Das hat mehrere Ursachen: Zum einen schwitzt man für gewöhnlich beim Sport, besonders bei Hitze, der Körper verliert Salze und hat einen erhöhten Bedarf an Mineralien. Die Nährstoffdepots dürfen also nicht nur geleert, sondern müssen auch wieder aufgefüllt werden. Zum anderen hat der Körper durch Sport generell einen höheren Bedarf an bestimmten Mineralstoffen, vor allem an Magnesium. Und nicht zuletzt werden durch eine ungewohnte sportliche Betätigung die Muskeln generell anders beansprucht, beim Laufen sind es vor allem die Waden, die zuerst zwicken und zwacken. Je nachdem, was also die Ursache für deine Wadenkrämpfe ist, kannst du diesen durch zwei simple Tricks ein Schnippchen schlagen. Am besten hilft eine Kombination aus beiden.

Tipp 1: Magnesium

Magnesium ist ein wahres Wundermittel. Dieses lebenswichtige Mineral ist für die normale Muskelfunktion notwendig – für ein paar andere wichtige Sachen im Körper übrigens auch noch – aber das alleine zeigt schon auf, dass, wenn es hier zu einer Unterversorgung kommt, sich unser Körper bemerkbar macht, etwa durch Muskelkrämpfe. Aber auch Müdigkeit und Nervosität können Anzeichen für einen Magnesiummangel sein.

Ich selbst kenne Wadenkrämpfe. Am schnellsten geholfen haben mir in diesem Fall die Magnesium-Brausetabletten aus den Röhrchen, die man in einem Glas Wasser auflöst und trinkt. Ich fand, dass sich hier die krampflösende Wirkung am schnellsten bemerkbar machte. Ausprobiert habe ich im Lauf der Jahre auch Magnesium-Tabletten und Magnesium-Brause-Sticks, die man direkt in den Mund, ohne Wasser, streuen kann. Diese sind alle auch nicht schlecht, sucht man schnelle Hilfe, wie gesagt, empfehle ich die Version zum Trinken.

Tipp 2: Dehnen

Gerade wenn man noch kein geübter Läufer ist oder gerade erst am Anfang steht, ist Laufen eine ungewohnte Belastung für die Waden. Sie werden stark beansprucht. Dehnen mag nicht besonders spannend sein, aber so lange dauert es nun auch wieder nicht: Dehnübung 30 Sekunden halten und schon ist es geschafft! Sind die Waden bereits „krampfig“ kann ruhig öfters, immer wieder mal zwischendurch, gedehnt werden. Das entspannt die Muskulatur.

2 Übungen kann ich hier empfehlen.

  • Mit den Zehen auf eine Stufe stellen, die Fersen stehen über (am besten irgendwo anhalten) und dann langsam die Ferse nach unten ziehen, bis die Dehnung in der Wade zu spüren ist. Bis zu einer Minute halten. Diese Übung kann man ruhig auch vor dem Laufen machen!
  • Im Langsitz (Beine ausgestreckt) auf den Boden setzen, der Körper ist aufrecht, und nun die Zehen in Richtung Brust ziehen. Wer mag kann auch die Zehen mit den Händen umfassen, wichtig ist nur, die Dehnung in den Waden zu spüren.

Ich hoffe, meine Tipps helfen dir! Ich freue mich über dein Feedback!

 

 

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